10 JAHRE SEUME14
 -selbstverwaltet seit 2016-

Vor zehn Jahren begann unser gemeinsamer Kampf gegen Verdrängung und steigende Mieten. Als die Seumestraße 14 verkauft werden sollte, beschlossen wir: Wir wollen unser Zuhause selbst erhalten. Gemeinsam kauften wir das Haus, schlossen uns dem Mietshäuser Syndikat an und schufen dauerhaft bezahlbaren Wohnraum außerhalb des Immobilienmarkts.


Heute feiern wir zehn Jahre gemeinsames Organisieren, Lernen und Zusammenleben. Selbstverwaltung bedeutet für uns, Entscheidungen gemeinsam und solidarisch zu treffen – unabhängig von Profitinteressen.

Unsere Hausgemeinschaft verbindet Menschen verschiedener Generationen

und Hintergründe mit der Überzeugung: Wohnen ist keine Ware.

Die Seume14 steht seit 10 Jahren für bezahlbaren Wohnraum, gelebte Solidarität und kollektive Lösungen gegen Verdrängung. Das möchten wir gemeinsam feiern – mit allen, die uns begleitet und unterstützt haben.


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Auf die nächsten zehn Jahre Seume14.
Gemeinsam. Solidarisch. Selbstverwaltet.

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Neuigkeiten aus der

Ein Blick unter die Oberfläche


Vor Kurzem hat sich in unserem Hof ein unerwartetes Loch im Boden gezeigt. Gemeinsam mit fachkundiger Unterstützung und einer ordentlichen Portion Eigenleistung sind wir der Ursache auf den Grund gegangen. Die notwendigen Arbeiten laufen bereits – und wir sind zuversichtlich, dass alles bald wieder in gewohntem Zustand ist.


Passende Songempfehlung: Piep rein ins Loch - Team Scheisse

Wir haben zwar einen Dachschaden, aber…


…wir gehen ihn gemeinsam an. Vor Kurzem haben wir uns mit allen interessierten Bewohner:innen und einer Architektin zusammengesetzt, um die ersten Entwürfe anzuschauen und über die nächsten Schritte in der Planung zu sprechen. Es liegt noch ein langer Weg vor uns, und dieses Treffen war sicher nicht das letzte.

Wie geht man um mit fehlendem Wohnraum, einem kaputten Dach, vielen Ideen – aber keiner Kohle?


Diese Fragen standen im Mittelpunkt unseres Dach-Wochenendes. Gemeinsam haben wir viel diskutiert, den aktuellen Stand geprüft und uns einen Überblick verschafft, was als Nächstes ansteht. Trotz aller Herausforderungen war es ein intensives, konstruktives und wirklich schönes Wochenende miteinander.

Gemeinsam unterwegs


Wir waren Teil der antifaschistischen Glühweinwanderung – ein warmes Miteinander in kalter Jahreszeit. Alle Einnahmen wurden gespendet, und auch wir haben mit leckeren Keksen und Glühwein zu einer der vielen Stationen beigetragen. Eine schöne Gelegenheit, sich offline zu begegnen und ins Gespräch zu kommen.

BERLIN HAT EIGENBEDARF!

Beim letzten Subbotnik haben wir gemeinsam die Fenster erneuert und einige kleinere Reparaturen im Haus durchgeführt. Mit vereinten Kräften wurde fleißig gearbeitet, damit unser Zuhause noch schöner und funktionaler wird.

Unter strahlend blauem Himmel fand am Samstag, den 26.08.2023, das Straßenfest statt, welches wir als Hausprojekt Seume14 mit Nachbar*innen auf die Beine gestellt haben. Es war toll zu sehen, wie viele freiwillige Helfer*innen zusammengekommen sind, um diesen Tag unvergesslich zu machen.


Wir haben zusammen mit engagierten Menschen nicht nur etwas Großartiges auf die Beine stellen können, sondern auch einen Teil des Kiezes zurückgewonnen. Dank einer ganztägigen Straßensperrung hatten wir genügend Platz, um gemeinsam zu feiern, zu lachen und zu tanzen. Musik, Podiumsdiskussion, Gebackenes und tolle Gespräche – all das hat dazu beigetragen, dass wir eine großartige Zeit hatten.


Ein riesiges Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Seumefests 2023 beigetragen haben! Eure Unterstützung, eure Kreativität und euer Gemeinschaftssinn haben dieses Fest zu etwas

Besonderem gemacht. Wir freuen uns schon auf die kommenden Projekte und Veranstaltungen, bei denen wir erneut zusammenkommen können!

Vom Kiez für den Kiez. Die Seumestraße 14 feierte am 8.9.2018 auf der Seumestraße und alle waren eingeladen. Denn auch wenn es für Mieterinnen und Mieter in Berlin immer schwieriger wird, lassen wir uns die Freude an unserem Kiez nicht nehmen. Neben Kinderschminken und Kunst, Kaffeebrühen und Kuchen, kannten sich unsere Nachbarinnen von Mietrechtsanwälten kostenlos beraten lassen oder ihren eignen Trödelstand aufbauen. Am Abend stellte sich der Baustadtrat von Friedrichshain/Kreuzberg, Florian Schmidt, gemeinsam mit dem Mietenrechtsanwalt Jan Becker in einer Podiumsdiskussion zur Mietensituation in unserer Gegend um den Boxhagener Platz unseren kritischen Fragen. Viele viele Leute waren gekommen und wir konnten uns gegenseitig kennenlernen, informieren und Mieterbündnisse schmieden. Bis zum nächsten Jahr!

Facebook-Event



Liebe Fans des sozialgerechten Wohnens, am vergangenen Samstag waren wir Teil der Demo „Mietenwahnsinn“ in Berlin, die am Potsdamerplatz gestartet ist und an der mehr als 13000 Menschen trotz Regen teilgenommen haben.



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